Röda Ulven Surströmming – bereits zu Wikingerzeiten beliebt

Das Röda Ulven Surströmming Filet hat eine lange Geschichte hinter sich, da bereits Wikinger von dieser Delikatesse begeistert waren. Nach dem Fang des Ostseeherings wird der Fisch sofort in große Holzfässer eingelagert und der Sonne ausgesetzt. In diesen Holzfässern befindet sich Salzlake, welche die Heringe durch die Sonneneinstrahlung schneller gären lässt.

Vier bis fünf Monate später ist der Fisch reif und somit sauer genug zum Servieren. Er wird zum Verkaufsstart in Schweden in Konserven-Dosen verpackt, die sich nicht unüblich eine Wölbung zuziehen, da der Fisch weiterhin gärt.

Ein mehr als 1000 Jahre altes Verfahren wird immer noch angewendet

Wenn Sie selbst einmal den Wikinger in sich herausfordern möchten, sollten Sie es mit dem Surströmming aufnehmen. Aktuell ist der Hype um die stinkende Delikatesse aus Schweden so groß wie noch nie zuvor. Zahlreiche bekannte Gesichter versuchen sich an der Konserve, da diese von vielen als eine der „größten Herausforderungen der Menschheit“ dargestellt wird.

Auf Youtube werden die Videos im „Kampf“ gegen den stinkenden Schweden-Hering dann mit den Worten „Surströmming-Challenge“ gepostet und sorgen für vielerlei Gelächter und Nachahmer.

Wie lässt sich der saure Hering am besten genießen und was ist bei der Öffnung zu beachten?

Bevor Sie den Fisch aus der Dose herausnehmen, sollte Ihnen beim Ansetzen des Dosenöffners bereits ein bestialischer Gestank entgegenkommen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Dose unter freiem Himmel zu öffnen. Denn es lässt sich nicht vermeiden, dass einige Spritzer aus der Dose kommen und Ihre Wohnung unangenehm riechen lassen.

Zudem sollten Sie sich bereits vor dem Kauf Gedanken machen, wie Sie die Salzlake und die Flüssigkeit entsorgen können. Hierbei empfiehlt es sich nicht diese im Haus abzulassen, da die Flüssigkeit nach einigen Tagen immer noch durch das Haus zieht. 

Die Schweden genießen den Fisch zumeist mit roten Zwiebeln, Pellkartoffeln und hartem Tunnbröd.